Für die Erding Gladiators stehen mit dem Heimspiel gegen die EHF Passau Black Hawks am Freitag, 30.01., um 20 Uhr, und dem Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators am Sonntag, 01.02., um 18 Uhr zwei wichtige Partien gegen direkte Konkurrenten im Tabellenumfeld an.
Zum Vereins-Spieltag gegen die EHF Passau Black Hawks zahlen fünf Vereinsmitglieder gemeinsam nur 60 € statt 75 € für Stehplätze. Die Aktion ist ausschließlich im Online-Shop buchbar. Gerade jetzt sind die Gladiators-Fans mehr denn je gefragt: Die Mannschaft braucht die volle Unterstützung von den Rängen, damit man als Aufsteiger tatsächlich noch an die Pre-Playoffs heranrücken kann. Denn in der Tabelle rangiert Erding aktuell mit 40 Punkten auf Platz 13, während Passau (47 Punkte) und Höchstadt (45 Punkte) knapp davor liegen – mit einem erfolgreichen Wochenende könnten die Gladiators den Anschluss an die Pre-Playoff-Plätze weiter herstellen. Verzichten muss Trainer Daffner neben einigen Verletzten und erkrankten Spielern auf Markus Eberhart. Er wurde nach seiner Matchstrafe gegen die Onesto Tigers Bayreuth für fünf Meisterschaftsspiele – drei davon auf Bewährung – gesperrt.
Gegen Passau wartet ein Gegner, der vor allem in der Offensive über viel Qualität und Breite verfügt. Mit Andrew Schembri, Brendan Harrogate, Zachary Nazzarett, René Röthke, Christoph Schmidt sowie dem torgefährlichen Carl Larsson haben die Niederbayern mehrere Stürmer in ihren Reihen, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Dahinter sorgen Verteidiger wie Tom Horschel, Philipp Faulhaber oder Alexander Biberger für Stabilität, während im Tor mit Marco Eisenhut und Janik Engler ein Duo steht, das mit starken Fangquoten aufwartet. Für die Daffner-Truppe wird es darum gehen, diese Offensivgefahr mit kompakter Defensivarbeit und diszipliniertem Unterzahlspiel einzudämmen und gleichzeitig vor eigenem Publikum konsequent die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Am Sonntag in Höchstadt wartet ein anderer, aber ebenso unangenehmer Gegner. Die Alligators leben von einem starken Topblock um Tyler Gron und Anton Seewald, die beide regelmäßig treffen, sowie Spielmacher Samuel Eriksson, der seine Mitspieler immer wieder gefährlich in Szene setzt. Dazu kommen die offensiv präsenten Verteidiger Jakob Fardoe und Martin Vojcak, die das Überzahlspiel und den Spielaufbau prägen, während im Tor mit Luca Ganz und Nico Zimmermann zwei zuverlässige Goalies stehen.
Für die Gladiators wird es an diesem Wochenende vor allem darauf ankommen, an die zuletzt gezeigten kämpferischen Auftritte anzuknüpfen, über 60 Minuten konzentriert zu bleiben und sowohl gegen Passau als auch in Höchstadt aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren. Gelingt es, das eigene schnelle Umschaltspiel, den hohen Arbeitsaufwand und die geschlossene Teamleistung erneut auf das Eis zu bringen – unterstützt von einer lautstarken Kulisse in der Stadtwerke Erding Arena –, sind in beiden Spielen wichtige Punkte drin, um weiter an den Pre-Playoff-Plätzen zu schnuppern.