ORDENTLICHE LEISTUNG TROTZ DEUTLICHER NIEDERLAGE IN SELB

Die Erding Gladiators haben ihr Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen mit 7:3 verloren, verkauften sich dabei aber trotz des klaren Ergebnisses teuer. Der Sieg der Gastgeber war verdient, fiel jedoch um ein bis zwei Tore zu hoch aus, denn über weite Strecken stemmte sich die Daffner-Truppe mit viel Einsatz gegen die Selber Wölfe.

Erding kam gut in die Partie und konnte das Spiel in den Anfangsminuten offen gestalten. Zwei individuelle Fehler brachten die Gladiators dann aber früh auf die Verliererstraße: Erst traf Bauer zur Führung für Selb, kurz darauf erhöhte Kuqi auf 2:0. Dennoch gaben die Gäste nicht auf und setzten immer wieder Nadelstiche nach vorne.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels wurden die Bemühungen belohnt: In Überzahl verkürzte Grady Hobbs nach Vorarbeit von Cheyne Matheson und Elia Ostwald auf 2:1. Selb blieb jedoch die optisch überlegene Mannschaft, erspielte sich mehr und bessere Chancen und nutzte diese konsequent. Rubin stellte auf 3:1, Lahtinen erhöhte im Powerplay auf 4:1. Erding antwortete mit einem starken Solo von Erik Modlmayr, der zum 4:2 traf, doch noch vor der zweiten Pause sorgte Tabert mit dem 5:2 dafür, dass die Wölfe mit einem komfortablen Polster in die Kabine gingen.

Im Schlussdrittel zeigten die Gladiators dann nochmals Charakter. Erding war phasenweise sogar das dominantere Team, erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten und drängte auf den erneuten Anschluss. Modlmayr fälschte zunächst zum 5:3 ab und brachte sein Team wieder heran. In der Folge ließen die Gäste jedoch mehrere hochkarätige Chancen aus, darunter fast zwei Minuten 5-gegen-3-Überzahl, die ungenutzt blieben.

Als Erding in der Schlussphase den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, nutzte Selb die sich bietenden Räume eiskalt: Schutz traf ins leere Tor zum 6:3, erneut Schutz stellte in Überzahl kurz vor Schluss den 7:3-Endstand her.

Unterm Strich zeigten die Gladiators eine ordentliche Leistung, spielten gegen einen Topgegner mutig mit und erarbeiteten sich viele Chancen. Am Ende fehlten aber die Cleverness und Effizienz, um sich für den hohen Aufwand zu belohnen – Selb war in den entscheidenden Momenten reifer und abgezockter und nahm daher verdient alle Punkte in der Netzsch-Arena mit.

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