Die Erding Gladiators haben bei den Höchstadt Alligators eine 3:4-Niederlage hinnehmen müssen. Über weite Strecken der Partie waren die Herzogstädter auf Augenhöhe, am Ende machte jedoch erneut die mangelnde Effizienz den Unterschied. Während Höchstadt einfach und konsequent spielte, musste Erding für jeden Treffer enormen Aufwand betreiben und blieb dafür letztlich unbelohnt.
Das erste Drittel verlief absolut ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten strukturiert, ließen defensiv wenig zu und erspielten sich jeweils einige Möglichkeiten, ohne diese jedoch in Zählbares ummünzen zu können. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt erwischten die Gladiators den besseren Start und kamen zu guten Chancen, ließen diese jedoch ungenutzt. Höchstadt zeigte sich deutlich effizienter und ging mit einem abgefälschten Schuss durch Dmitrij Litesov in Führung. In der Folge verloren die Gladiators kurzzeitig ihre Ordnung, was die Alligators eiskalt bestraften. Tyler Gron erhöhte auf 2:0, ehe Max Schaller das 3:0 nachlegte. Erding steckte jedoch nicht auf und kam noch vor der zweiten Pause durch Dennis Miller zum 3:1-Anschluss.
Das dritte Drittel begann optimal für die Gladiators. Marc Schmidpeter verkürzte früh auf 3:2 und brachte sein Team endgültig zurück ins Spiel. In einer ausgeglichenen Phase mit Chancen auf beiden Seiten nutzte Höchstadt dann ein Powerplay eiskalt: Leon Dalldush vollendete einen sehenswert herausgespielten Angriff zum 4:2. Erding kämpfte weiter, nahm in der Schlussphase den Torhüter vom Eis und kam durch Marco Pfleger noch einmal auf 4:3 heran. Trotz aller Bemühungen wollte der Ausgleich jedoch nicht mehr fallen.
Unterm Strich waren die Gladiators in Höchstadt nicht die schlechtere Mannschaft, ließen aber erneut zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Die fehlende Cleverness kostete am Ende einen möglichen Punktgewinn.