Zum Auftakt des Wochenendes empfangen die Erding Gladiators am Freitag die Stuttgart Rebels in der Stadtwerke Erding Arena (Spielbeginn 20 Uhr). Nach der 2:5-Niederlage gegen die EV Lindau Islanders will die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner sofort wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs holen. Am Sonntag geht es zum Top-Team ECDC Memmingen. Spielbeginn am legendären Hühnerberg ist um 18 Uhr.
Stuttgart steht mit 39 Punkten fünf Punkte vor Erding und verfügt über einen offensiv stark besetzten Kader. Zwar haben sich die Rebels kürzlich von Center Wyatt Schingoethe getrennt, dennoch bringen Spieler wie Verteidiger Dane Montgomery, Jayden Lammel und Alex Blais weiterhin viel offensive Qualität ein. Hinzu kommen Akteure wie Jannik Herm, Nico Geidl und Daniel Pronin, die jede Unachtsamkeit eiskalt bestrafen können. Gleichzeitig wird es entscheidend sein, die eigene Chancenverwertung im Vergleich zum Lindau-Spiel zu verbessern. Mit der Unterstützung der heimischen Fans und der in den vergangenen Wochen gezeigten Moral hat Erding alle Möglichkeiten, gegen die Rebels ein Ausrufezeichen zu setzen – es ist ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen direkte Konkurrenz.
Am Sonntag wartet mit dem ECDC Memmingen eines der absoluten Topteams der Oberliga Süd auf die Gladiators. Die Indians gehören seit Jahren zur Ligaspitze und zeichnen sich durch enorme Offensivpower und Kaderbreite aus. Memmingen verfügt mit Felix Beauchemin-Brassard, Tyler Spurgeon, Brett Ouderkirk und Edgars Homjakovs über gleich mehrere Stürmer, die weit über einem Punkt pro Spiel liegen und Spiele im Alleingang entscheiden können. Aus der Defensive heraus lenken spielstarke Verteidiger wie Linus Svedlund, Connor Blake oder Dominik Meisinger das Aufbauspiel, während im Tor Justus Roth mit einer starken Fangquote für Stabilität sorgt.
Für die Gladiators wird es in Memmingen darauf ankommen, über 60 Minuten äußerst diszipliniert zu agieren: einfache Scheibenverluste vermeiden, Strafzeiten minimieren und im eigenen Drittel konsequent verteidigen.
Wenn die Daffner-Truppe die Leidenschaft und Kompaktheit der letzten Wochen auf das Eis bringt und an ihre Grenzen geht, sind sowohl gegen Stuttgart als auch in Memmingen wertvolle Punkte im Rennen um die Pre-Playoffs möglich.