ERDING GLADIATORS GEHEN IN FÜSSEN UNTER – 0:5-NIEDERLAGE NACH SCHWACHER LEISTUNG

Nach dem furiosen 5:4-Heimsieg gegen Heilbronn erlebten die Erding Gladiators beim EV Füssen am zweiten Weihnachtsfeiertag ein bitteres Kontrastprogramm. Vor 2.098 Zuschauern in der Bundesstützpunkt-Arena setzte es eine deutliche 0:5-Niederlage, die auch in der Höhe verdient war.

Dabei begann die Partie aus Erdinger Sicht durchaus ordentlich: Die Gladiators erspielten sich gleich zu Beginn einige gute Möglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt. Bauer Neudecker nutzte dagegen die erste echte Füssener Chance eiskalt und brachte seine Farben mit einem starken Solo zur 1:0-Führung. Nur Sekunden später legte der US-Amerikaner spektakulär nach und erhöhte auf 2:0. In diesen Momenten fehlte Erding der nötige Körpereinsatz, um die Offensive des EVF entscheidend zu stören. Die Gladiators wirkten nach dem Doppelschlag sichtlich verunsichert und fanden in keiner Phase des ersten Drittels zu ihrem Spiel.

Im Mittelabschnitt bemühten sich die Gäste um mehr Kontrolle, doch immer wieder führten Unkonzentriertheiten zu gefährlichen Kontern. Füssen agierte abgeklärt und nutzte kleine Fehler konsequent aus: Binnen 20 Sekunden erhöhten Ondrej Zelenka und Nikita Naumann auf 4:0. Es war der Knock-out für die Gladiators, die zwar viel versuchten, aber selten zwingend wurden.

Statistisch hatte Erding sogar mehr Torabschlüsse (34:18), doch daraus resultierte kaum echte Gefahr. EVF-Goalie Timotej Pancur feierte ein fast müheloses Shutout, während die Erdinger Sturmreihe mit jeder Minute mehr verzweifelte.

Im letzten Drittel waren die Gladiators zwar optisch etwas präsenter, machten ihr Spiel aber viel zu kompliziert. Füssen blieb dagegen effizient, spielte einfaches, schnörkelloses Eishockey und erzielte mit dem 5:0 den Endstand der Partie – ein Ausdruck der Ernüchterung aus Erdinger Sicht.

„In fast allen Belangen war das zu wenig“, fassten die Verantwortlichen das Spiel treffend zusammen. Es fehlte der Biss, die Konsequenz und die körperliche Präsenz, die es in der Oberliga Süd braucht, um zu bestehen. Nun gilt es, die Niederlage schnell aus den Köpfen zu bekommen und im letzten Heimspiel des Jahres am Sonntag (18 Uhr) gegen die Onesto Tigers Bayreuth eine deutliche Reaktion zu zeigen, bevor am 30. Dezember das Jahr mit dem Auswärtsspiel in Passau endet.

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