Für die Erding Gladiators geht es am Freitag zu den Höchstadt Alligators, am Sonntag – 18 Uhr – empfangen die Herzogstädter in der Stadtwerke Erding Arena mit den Memmingen Indians eines der absoluten Spitzenteams der Oberliga Süd. Beide Gegner befinden sich in starker Form – die Quinlan-Truppe wird zwei perfekte Auftritte brauchen, um Zählbares mitzunehmen.
Der Auftakt in Höchstadt wird ein echter Härtetest. Die Alligators sind nach einem schweren Saisonstart – bedingt auch durch die fehlende Trainingsmöglichkeiten während des Stadionumbaus – inzwischen klar im Aufwind. Mit starken Ergebnissen in den vergangenen Wochen hat sich der HEC zur Mannschaft der Stunde entwickelt. Offensiv glänzen Tyler Gron (17 Tore, 13 Assists) und Anton Seewald (16 Tore, 12 Assists), unterstützt von Samuel Eriksson (5 Tore, 22 Assists). Höchstadt punktet regelmäßig, tritt körperlich robust auf und spielt ein klares, zielstrebiges Eishockey.
Am Sonntag kommt mit den Memmingen Indians ein Topfavorit nach Erding. Die Indians präsentieren sich mit 17 Siegen aus 24 Spielen, 132 erzielten Treffern und einem Torverhältnis von +66 als eine der komplettesten Mannschaften der Liga. Angeführt wird Memmingen vom überragenden Felix Beauchemin-Brassard (26 Tore, 24 Assists), unterstützt von starken Offensivspielern wie Tyler Spurgeon, Brett Ouderkirk, Edgars Homjakovs und Denis Fominych. Auch die Defensive ist mit Spielern wie Linus Svedlund und Connor Blake bestens besetzt, während Torhüter Justus Roth mit einer Fangquote von rund 93 Prozent zu den stärksten Goalies der gesamten Oberliga zählt.
Für die Gladiators bedeutet das: Sie müssen an die stabilen Phasen der letzten Partien anknüpfen, persönliche Fehler minimieren und im Abschluss konsequenter werden. Gelingt das, sind sowohl in Höchstadt als auch gegen Memmingen Punkte möglich – auch wenn die Rollen auf dem Papier klar verteilt sind.