Die Erding Gladiators haben auch ihr viertes Saisonspiel in der Oberliga Süd verloren. Bei den Passau Black Hawks unterlag die Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan nach einer turbulenten Partie mit 5:6 (1:0, 1:1, 3:5). Vor 837 Zuschauern in der Eis-Arena Passau war erneut mehr möglich, doch eine fünfminütige Unterzahl im letzten Drittel kostete den Gästen am Ende den Sieg.
Passau begann druckvoll und hatte in den Anfangsminuten mehr Spielanteile. Mit zunehmender Dauer kam Erding jedoch besser ins Spiel. In der 18. Minute war es Louis Trattner, der nach Vorarbeit von Marco Pfleger und Paul Pfenninger zur Führung für die Gladiators traf.
Der Mittelabschnitt brachte wenig spielerische Höhepunkte, dafür viel Kampf. Christoph Schmidt glich für die Black Hawks aus (25.), doch Maximilian Forster stellte nur zwei Minuten später nach energischem Nachsetzen den alten Abstand wieder her. Mit dem 2:1 aus Sicht der Gladiators ging es in die zweite Pause.
Der Schlussabschnitt hatte es in sich. Zunächst traf Carl Larsson im Powerplay zum 2:2, wenig später folgte die spielentscheidende Szene: Erik Modlmayr kassierte nach einem Bandencheck eine 5 Minuten Strafe. Die Unterzahl nutzte Passau eiskalt – Nazzarett, Schmidt (zweimal) trafen innerhalb von gut vier Minuten. Als Nazzarett in der 58. Minute auf 6:2 erhöhte, schien die Partie endgültig entschieden.
Doch die Gladiators bewiesen Moral. Grady Hobbs, Marc Schmidpeter im Powerplay und erneut Louis Trattner brachten Erding bis in die Schlussminute noch einmal auf 5:6 heran.
Am Ende standen 43:44 Torschüsse, ein leidenschaftlicher Auftritt und doch die nächste bittere Niederlage. Erding hielt erneut mit, machte aber durch individuelle Fehler und eine schwache Phase in Unterzahl den Lohn zunichte.