Die Erding Gladiators treiben die Kaderplanung für die kommende Oberliga-Saison voran: Neben Cheyne Matheson, für den eine Einbürgerung vorbereitet wird, bleiben mit Paul Pfenninger, Erik Modlmayr und Dennis Henter drei weitere Spieler in der Herzogstadt. Damit unterstreicht der Club seinen Weg, entwicklungsfähigen Spielern eine Perspektive zu bieten.
Cheyne Matheson wird auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Erding Gladiators tragen. Der 34-jährige Center besitzt einen laufenden Vertrag. Parallel bereitet der Verein die notwendigen Schritte für eine Einbürgerung vor. Gelingt dieser Prozess, würde Matheson künftig nicht mehr als Kontingentspieler geführt, eine Importstelle würde frei und der Kader erhielte zusätzliche Flexibilität. Matheson hat eine herausfordernde Oberliga-Saison hinter sich, in der nicht alles nach Wunsch lief. In 43 Spielen erzielte er 20 Tore und bereitete 16 weitere Treffer vor. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass er in einer stabileren Gesamtstruktur seine Stärken ausspielen und eine zentrale Rolle im Offensivspiel einnehmen kann.
Ebenfalls weiter für Erding wird Paul Pfenninger auflaufen. Er hat sich zu einem der zuverlässigsten Verteidiger im Kader entwickelt. Er bringt Stabilität in die eigene Zone und ist in vielen Situationen eine feste Größe in der Defensive.
Erik Modlmayr, ein echtes Eigengewächs, fand nach schwierigem Start immer besser in die Saison. Besonders im letzten Drittel der Spielzeit zeigte er, welches Potenzial in ihm steckt. Sein Spiel lebt von der Bereitschaft, Wege zu gehen und Zweikämpfe anzunehmen – Eigenschaften, die ihn zu einem Gesicht des Standorts machen.
Dennis Henter konnte bis zu seiner schweren Knieverletzung andeuten, welche Fähigkeiten er mitbringt. Der 21-jährige Stürmer erhält nun die Chance den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Die sportliche Führung traut ihm zu, nach vollständiger Genesung ein belebendes Element im Angriff zu sein.