ERDING GLADIATORS: GUTE LEISTUNG TROTZ 2:4 NIEDERLAGE GEGEN ECDC MEMMINGEN

Im Vergleich zur enttäuschenden 1:6-Heimniederlage gegen die Stuttgart Rebels zeigten die Erding Gladiators beim Topteam ECDC Memmingen ein deutlich verbessertes Gesicht und unterlagen in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg mit 2:4. Über 60 Minuten agierte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner sehr engagiert, stand defensiv kompakt und setzte auf einfaches, geradliniges Eishockey, musste sich am Ende aber der individuellen Klasse der Indians geschlagen geben.

Memmingen übernahm zu Beginn die Initiative und kam immer wieder gefährlich vor das Erdinger Tor. In Überzahl nutzten die Hausherren ihre Klasse: Tyler Spurgeon brachte die Indians in der 9. Minute im Powerplay mit 1:0 in Führung. Erding blieb jedoch stabil, verteidigte diszipliniert und setzte eigene Nadelstiche. Kurz vor der ersten Drittelpause belohnte sich die Daffner-Truppe: Maximilian Forster fälschte einen Schuss von Marco Pfleger zum 1:1-Ausgleich ab.

Im zweiten Drittel setzte sich das enge, taktisch geprägte Spiel fort. Die Indians blieben mit ihrer breiten Offensive brandgefährlich und drückten phasenweise auf die erneute Führung, während Erding mit viel Laufarbeit und guter Staffelung im eigenen Drittel dagegenhielt. In der 36. Minute schlug Memmingen erneut in Überzahl zu: Edgars Homjakovs traf zum 2:1. Trotz des Rückstands blieb Erding im Spiel und ließ sich von der erneuten Führung der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen.

Zu Beginn des Schlussdrittels wurden die Gladiators für ihren Einsatz belohnt: Erik Modlmayr vollendete in der 46. Minute zum 2:2. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt völlig offen, Erding zeigte Moral und hielt das Tempo des Topteams mit. Die Entscheidung fiel dann binnen weniger Minuten auf Seiten der Hausherren. Zunächst stellte Tobias Meier nach Zuspiel von Nikita Krymskiy und Milan Pfalzer auf 3:2 für Memmingen. Erding versuchte noch einmal alles, kam zu einigen guten Abschlüssen, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. In der 56. Minute sorgte Verteidiger Connor Blake mit dem 4:2 für die Indians für die Vorentscheidung.

Am Ende setzte sich Memmingen verdient durch, weil die Indians ihre Chancen konsequenter nutzten und in den entscheidenden Momenten ihre individuelle Klasse ausspielten. Dennoch können die Gladiators aus dieser Partie viel Positives mitnehmen: Einsatz, Defensivverhalten und Einfachheit im eigenen Spiel stimmten über weite Strecken, und mit etwas mehr Scheibenglück wäre ein noch engeres Ergebnis möglich gewesen.

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