Die Erding Gladiators haben ihr Heimspiel gegen die Tölzer Löwen mit 2:5 verloren und stehen einmal mehr trotz großer Mühe ohne Ertrag da. Wie schon in den vergangenen Partien waren die Herzogstädter über weite Strecken nicht die schlechtere, phasenweise sogar die spielbestimmende Mannschaft, doch schwache Chancenverwertung und einige falsche Entscheidungen verhinderten eine Belohnung auf der Anzeigetafel.
Die Herzogstädter starteten furios in die Partie und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. Bereits nach 3:29 Minuten brachte Schmidpeter Erding nach einem sehenswert herausgespielten Angriff mit 1:0 in Führung. In der Folge drängte Erding die Löwen tief in deren Drittel, erspielte sich ein deutliches Schussplus von 13:9 im ersten Abschnitt und hätte angesichts der Vielzahl guter Möglichkeiten mehr als nur einen Treffer erzielen müssen.
Auch im zweiten Drittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im Stil einer Spitzenmannschaft nutzten die Löwen jedoch eine ihrer Chancen zum 1:1-Ausgleich durch Grossrubatscher, der von Keränen und Nirschl stark in Szene gesetzt wurde. Erding zeigte Moral, blieb strukturiert und ging durch Pfleger erneut in Führung. Doch wie so oft in den vergangenen Spielen folgte die kalte Dusche prompt: Nur wenige Sekunden später glich Bad Tölz durch Piipponen zum 2:2 aus und nahm damit den Herzogstädtern den Schwung sofort wieder.
Im Schlussdrittel waren die Gäste schlichtweg effizienter. Erding brachte nur noch 6 Schüsse auf das Tor, während Tölz mit 5 Abschlüssen drei Treffer erzielte – ein klares Spiegelbild der unterschiedlichen Effektivität. Zunächst sorgte Schönberger für die erstmalige Führung der Löwen, ehe Keränen mit dem 2:4 nachlegte. In der Schlussminute besiegelte Prokopovics mit einem Unterzahltreffer ins leere Tor den 2:5-Endstand.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt das Grundproblem der Herzogstädter deutlich. Erding hatte mit 28:20 Torschüssen mehr Abschlüsse, lag über 24 Minuten in Führung, stand am Ende aber erneut mit leeren Händen da.