Auf die Erding Gladiators wartet ein Wochenende mit zwei anspruchsvollen Herausforderungen. Am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr sind die EV Lindau Islanders in der Stadtwerke Erding Arena zu Gast. Am Sonntag, 25. Oktober, um 18.30 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer John Sicinski bei den Heilbronner Falken an. Nach elf Begegnungen stehen die Gladiators mit 21 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Heilbronn liegt mit 24 Zählern unmittelbar davor, Lindau reist mit zehn Punkten als Tabellenelfter nach Erding. Die Herzogstädter wollen ihre Position festigen und den Abstand auf Rang elf mindestens behaupten.
LINDAU: NEUE IMPULSE IM ANGRIFF
Die Islanders haben im Sommer sowohl ihre Kontingentpositionen als auch wichtige Stellen im deutschen Kader neu besetzt. Im Angriff wechselte Rocco Andreacchi vom HC Lyon aus der zweiten französischen Liga an den Bodensee. Mit acht Toren und drei Vorlagen aus elf Begegnungen ist er der erfolgreichste Torschütze seines neuen Teams. Christopher Grando kam von den Jacksonville Icemen aus der nordamerikanischen ECHL und hat in ebenfalls elf Einsätzen fünf Treffer und zwei Assists beigesteuert. Gemeinsam mit dem gebliebenen Noah Kane bilden sie das Lindauer Kontingenttrio.
Zusätzliche Qualität brachten Zugänge von den Memmingen Indians mit: die Stürmer Timo Gams, Sam Verelst sowie der Verteidiger Robert Peleikis. Sandro Mayr kam vom EV Füssen. Auf der Torhüterposition ergänzen die Neuzugänge Valentin Ankirchner aus Salzburg und Anton Brandt aus der Organisation der Eisbären Berlin den gebliebenen Daniel Filimonow. Trotz des elften Tabellenplatzes ist Lindau ein Gegner, der Erding viel abverlangen kann. Hinzu kommt die Bilanz aus der vergangenen Spielzeit: Neben Memmingen waren die Islanders das einzige Team, gegen das die Gladiators keinen Punkt holen konnten. Am Freitag bietet sich vor eigenem Publikum die Gelegenheit, das zu ändern.
HEILBRONN: VERSTÄRKUNGEN IN ALLEN MANNSCHAFTSTEILEN
Die neu aufgestellten Heilbronner Falken haben nahezu alle Mannschaftsteile mit namhaften Zugängen ergänzt. Dabei setzen sie auf eine Mischung aus DEL2-Erfahrung, bewährten Oberligaspielern und offensiver Durchschlagskraft. Im Tor kam Florian Mnich von den Bietigheim Steelers aus der DEL2. Mit einer Fangquote von 93,2 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,10 nach acht Einsätzen hat er sich als starker Rückhalt etabliert. Zu den auffälligsten Neuzugängen in der Heilbronner Defensive zählt Thomas Gauch. Seine Plus-Minus-Bilanz von plus zwölf ist der beste Wert innerhalb der Mannschaft. Mit Jan Pavlu von den Hannover Scorpions und Bernhard Ettwein von den Memmingen Indians kamen weitere erfahrene Abwehrspieler hinzu. Curtis Roach wechselte von den Eppan Pirates nach Heilbronn. Im Angriff haben die Falken ebenfalls deutlich nachgelegt. Anton Seewald wechselte von den Höchstadt Alligators nach Heilbronn. Tyler Spurgeon kam vom DEL2 Aufsteiger Memmingen. Aus Selb wurden die Topscorer Christopher Schutz und Erik Nemec verpflichtet. Zuletzt ergänzte Ryan Olsen vom DEL2-Club EC Bad Nauheim die Offensive und verbuchte in seinen ersten beiden Einsätzen bereits zwei Tore und eine Vorlage. Angeführt wird der Angriff aber vom gebliebenen Frederik Cabana. Mit neun Treffern und elf Assists aus elf Spielen liegt er an der Spitze der internen Scorerliste.