Gladiators feiern 1:0-Erfolg gegen überharte Schongauer

Mit einem 1:0 (1:0, 0:0. 0:0)-Erfolg kehrten die Erding Gladiators am Freitagabend aus Schongau zurück. Es war eine kämpferische Glanzleistung gegen aggressive Gastgeber.

Vier Verteidiger, neun Stürmer – die Erdinger waren mit einer Rumpfmannschaft in den Pfaffenwinkel gereist. Die Schongauer hingegen hatten die volle Kapelle dabei: 20 Feldspieler, also vier komplette Reihen.

Da war es dann doch sehr hilfreich, den besseren Start zu haben. Beim ersten Versuch scheiterte Marco Babic noch, doch die Schongauer brachten den Puck nicht aus der Gefahrenzone, und der Erdinger setzte die Scheibe an Goalie Daniel Blankenburg vorbei zum 1:0 ins Netz (4.). Kurz darauf bot sich die Chance zum 2:0, als gleich zwei Schongauer die Strafbank drückten, doch diese Überzahl spielten die Erdinger nicht gut aus. Dann aber übernahmen die Schongauer das Kommando, aber Goalie Christoph Schedlbauer erwies sich als großer Rückhalt. Auf der Gegenseite war kein Erdinger zur Stelle, als Blankenburg einen Puck nach vorne abprallen ließ.

Im zweiten Drittel dominierten die Erdinger. Das Manko: Chancenverwertung und Überzahlspiel. Den Gladiators boten sich gegen die hart einsteigenden Schongauer genügend Möglichkeiten zum Powerplay. Richtig gefährlich wurden sie aber nur bei Fünf gegen Fünf. Die zwei größten Aufreger im Mittelabschnitt: ein Schlagschuss von Babic an die Latte und ein Crosscheck an der Mittellinie gegen Rudi Lorenz, der blutend vom Eis musste. Schiedsrichter Markus Sperl beließ es bei einer sehr milden 2+2-Strafe. Die Chancen der Schongauer? Zwei Konter während des Erdinger Überzahlspiels.

Schongau kam wütend aus der Kabine, entfachte viel Druck und hatte Pech mit einem Pfostenschuss. Die Erdinger wurden nun eingeschnürt, doch der Puck wollte nichts ins Tor – auch nicht, als er von der Latte absprang und direkt auf dem Netz landete. Bei einem Entlastungsangriff verpasste Florian Zimmermann die Entscheidung. Der Schongauer Roman Tomanek ließ sich dann zu einem Stockstich gegen Alex Gantschnigg hinreißen, was ihm fünf Minuten plus Spieldauer einbrachte. Und dennoch hätten sich die Erdinger zehn Sekunden vor Schluss beinahe auskontern lassen, doch wieder mal war Verlass auf Goalie Schedlbauer.

Statistik:
Tore/Assists:0:1 (4.) Babic (Michl)
Schiedsrichter: Markus Sperl
Zuschauer: 250
Strafminuten: EAS 21+20; Erding 10

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