Trainer Vogl ist zufrieden

„Wir brauchen jedes Wochenende mindestens drei Punkte“, hatte Thomas Vogl vor Saisonbeginn gefordert.

Am ersten Wochenende konnte der Trainer der Erding Gladiators mit der Ausbeute folglich zufrieden sein, denn auf eine 2:5-Niederlage am Freitag in Miesbach folgte ein 5:4-Sieg am Sonntag in Geretsried. Ein Wermutstropfen war allerdings die Verletzung von Nachwuchsspieler Christoph Furtner.

In Miesbach hatten die Gladiators in den ersten zwei Dritteln nicht wirklich viel zu melden. „Da hatten wir es unserem Torwart Christoph Schedlbauer zu verdanken, dass wir noch im Spiel waren“, sagte Vogl. „Da hat man gesehen, dass wir noch nicht so lange auf dem Eis sind.“ Im Schlussdrittel aber drohte die Partie zu kippen, nach den Anschlusstreffern zum 1:2 und 2:3 sowie einem Pfostenschuss. „Da hätten wir die Chance gehabt, das Spiel zu drehen, haben dann aber ein paar Strafen kassiert, und in Unterzahl kannst du halt nicht gewinnen.“ Er sei auf alle Fälle zufrieden: „Die Jungs haben alles gegeben.“

Ein Kuriosum, das sicher nur alle paar Jahre vorkommt, war das 2:3, als Miesbachs Keeper Anian Geratsdorfer bei angezeigter Strafe gegen Erding aus dem Tor lief, und sein Verteidiger Franz Mangold einen verunglückten Rückpass ins leere Gehäuse setzte. Da es beim Eishockey bekanntlich keine Eigentore gibt, wurde dieser Treffer dem Erdinger zugesprochen, der zuletzt an der Scheibe war (rund 20 Sekunden vorher) – Marko Babic.

Auf seinen eher kleinen Kader angesprochen meinte Vogl: „Wir wollen in die Playoffs. Wir haben 15 ganz starke Spieler, und wenn alle da sind, dann können wir jeden schlagen.“ Man lege sehr viel Wert auf die Jugendförderung, und er freue sich, dass in seinem Kader einige vielversprechende Nachwuchskräfte stehen.
Auf einen seiner jungen Burschen muss der Trainer aber für ein paar Monate verzichten. Christoph Furtner zog sich am Sonntag in Geretsried nach einem fairen aber letztlich überflüssigen Check einen Schlüsselbeinbruch zu. Glück hatte Babic, der für die 1:0-Führung verantwortlich war, dass er sich bei einem rüden Check von Daniel Merl nicht verletzte. Der Geretsrieder kassierte eine Spieldauerstrafe.

„Davon haben wir profitiert, sonst hätten wir vermutlich nicht gewonnen“, analysierte Gladiators-Trainer Vogl. Denn in Überzahl machten die Gladiators nach zwei Toren von Daniel Krzizok aus einem 2:3 ein 4:3. Babic legte noch das 5:3 nach, die Riverrats konnten lediglich noch auf 4:5 verkürzen.

„Die Mannschaft hat gut gespielt, ist aber gegen einen sehr starken Gegner am Ende nicht belohnt worden“, stellte der ehemalige Gladiators-Coach Rudi Sternkopf fest, der jetzt in Geretsried hinter der Bande steht.

Am Wochenende stehen für die Gladiators wieder zwei Auswärtsspiele an. Ziel: mindestens drei Punkte.

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