Die Gladiators verlieren 2:5

In den Playoffs wartet nun Passau mit Trainer John Samanski. Eine Nummer zu groß war der Höchstadter EC am Sonntagabend für die Erding Gladiators.

Die Alligators gewannen 5:2 (2:0, 3:1, 0:1) und haben die Oberliga-Verzahnungsrunde damit auf Rang drei abgeschlossen. Die Gladiators sind Fünfter und müssen nun in den Playoffs gegen Passau ran.

Beide Team konnten relativ locker in die Partie gehen, waren sie doch schon für die Playoffs qualifiziert. Es ging also nur noch um die Platzierung. Während die Alligators fast komplett angereist waren, standen bei den Gladiators fast mehr Spieler auf der Ausfallliste als auf dem Spielbericht. Neben den beiden Torhütern Gerlspeck und Mende fehlten die Verteidiger Cramer, Schmelcher und Schwarz sowie die Stürmer Dürr, Gantschnig, Magg und Michl wegen Krankheit oder Verletzung. Dafür stand Spindler nach langer Verletzungspause wieder im Kader, dazu mit Bergmeister, Knallinger und Modlmayr drei Youngster.

Die Partie begann flott, mit leichten Vorteilen für den Oberligisten aus Franken. In der fairen Partie gab es kaum Unterbrechungen, die erste Strafe gegen den HEC sprach der sichere Hauptschiedsrichter Michael Fischer erst in der 13. Minute aus. Da stand es allerdings schon 1:0 für Höchstadt, ein zweimal abgefälschter Pass fiel Anton Seewald vor den Schläger, der keine Mühe hatte. Bei der ersten Strafe gegen Erding dauerte es nur wenige Sekunden, dann versenkte Milan Kostourek den Puck zum 2:0 im Winkel (17.).

Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten die Gäste, nach 99 Sekunden erhöhte Jari Neugebauer auf 3:0. Aber Erding kämpfte unverdrossen weiter, und in Überzahl gelang Daniel Krzizok der Anschlusstreffer zum 1:3 (31.). Wenig später waren die Gladiators erneut in Überzahl, liefen aber in einen Konter, den Jiri Mikesz mit Glück zum 4:1 abschloss (33.). Auch in der Folge taten sich in der Erdinger Defensive immer wieder Lücken auf, was die Gäste zu Kontern nutzten. Einer dieser Gegenstöße brachte das 5:1 durch Juris Upitis (39.). Das war die Vorentscheidung.

Es war nicht so, dass die Gastgeber keine Chancen gehabt hätten, speziell in Überzahl waren beste Möglichkeiten vorhanden, aber HEC-Torwart Benjamin Dirksen hielt überragend.

Auch im Schlussabschnitt war es eine unterhaltsame Partie mit Torszenen auf beiden Seiten. Die Gladiators ließen sich nicht hängen, kämpften bis zum Schluss und wurden noch mit dem 2:5 durch Oliver Wawrotzki belohnt.

Statistik:
Tore/Assists: 0:1 (10.) Seewald (Kostourek), 0:2 (17.) Kostourek (Mikesz/5-4), 0:3 (22.) Neugebauer (Dolezal), 1:3 (31.) Krzizok (Lachner, Krämmer/5-4), 1:4 (33.) Mikesz (4-5), 1:5 (39.) Upitis (Neugebauer, Cejka), 2:5 (57.) Wawrotzki (Krämmer, Krzizok)
HSR: Michael Fischer
Zuschauer: 750
Strafminuten: Erding 6, Höchstadt 14.

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